RH #281Interview

OCEANSIZE

Mehr ist mehr

Gitarrist Steve Durose ist sich sicher: „Self Preserved While The Bodies Float Up“ ist das bisher beste Album seiner New-Artrock-Band OCEANSIZE. Das stimmt zwar nicht ganz, aber es ändert auch nichts: Die Engländer gehören zum angenehm autarken, anpassungsresistenten Teil einer von immer komischeren Kodizes zerfressenen Musikszene - und verdienen damit jede Unterstützung.

Steve, welches Album verlangt mehr Muße beim Hören, welche Platte ist schwieriger zu konsumieren: eure 2007er Veröffentlichung „Frames“ oder „Self Preserved While The Bodies Float Up“?

»Hm, das kommt wohl vor allem darauf an, wer der Rezipient ist. Bei „Frames“ hatten wir beim Songwriting eine organischere Herangehensweise. Wir verbanden jede Menge in Jam-Sessions entstandene Parts zu Songs, die beinahe zwangsläufig erst nach acht Minuten zum Stillstand kamen. Das war zum Beispiel für einen Stoner-Rock-Fan genau das Richtige. „Self Preserved...“ ist insofern anders, als dass die einzelnen Lieder mehr auf den Punkt komponiert sind und wir uns auch in Sachen Instrumental-Passagen deutlich zurückhalten. Leuten, die uns noch nicht kennen, dürfte das entgegenkommen. So oder so verlangt unsere Musik aber nach mehreren Durchläufen, um sich aller Einzelheiten bewusst zu werden.«

Auf „Self Preserved...“ finden sich einige der härtesten Songs, die ihr bis jetzt komponiert habt, gleichzeitig bewegt ihr euch in Stücken wie ´SuperImposer´ oder ´A Penny´s Weight´ mutig zu den Anfängen britischer Rockmusik zurück; die...

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