RH #281Interview

AVENGED SEVENFOLD

Süchtig nach Leben

Mit „Nightmare“ gelang AVENGED SEVENFOLD auf Anhieb der Sprung an die Spitze der amerikanischen Billboard-Charts. Dennoch hat die Band nicht nur Grund zum Feiern, denn Schlagzeuger The Rev verstarb im Dezember letzten Jahres an einer Überdosis verschreibungspflichtiger Medikamente. Mit Dream-Theater-Drummer Mike Portnoy haben die Kalifornier einen vorübergehenden Ersatz gefunden.

Mit Platz eins, einem so grandiosen Charteinstieg, hat Gitarrist Synyster Gates nicht gerechnet, wie er uns bei unserem Anruf mitteilt:

»Das haben wir überhaupt nicht erwartet. Wir waren immer diese kleine Heavy-Metal-Band aus dem Underground. Wir sind gerade wirklich glücklich, dass wir anscheinend zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort waren. Es ist eine Ehre, schon in der ersten Woche so viele Platten zu verkaufen.«

Kommen wir zu einem weniger freudigen Ereignis: Die Entstehung des Albums wurde vom Tod eures Drummers James „Jimmy“ Owen Sullivan alias The Rev überschattet.

»Absolut. Sein Tod nahm uns alle sehr mit.«

Jimmy starb an einer Überdosis verschreibungspflichtiger Medikamente. Wusstet ihr über seinen Drogenkonsum Bescheid?

»Ja, ich wusste, dass er mit verschiedenen Substanzen experimentierte. Allerdings waren die Mengen nicht besorgniserregend hoch. Es war mehr eine dieser verrückten Freak-Sachen, die er ab und zu machte. Er liebte es, zu feiern. Wenn er in einer anderen Nacht gestorben wäre, hätte man ganz andere Substanzen in seinem Blut nachweisen können. Er war kein Süchtiger; er...

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