RH #281Classic Albums

PANTERA

Cowboys From Hell (1990)

Keine andere Band hat den Stil und Sound der neunziger Jahre so sehr geprägt wie PANTERA. Auch wenn die Texaner mit späteren Alben noch größere Erfolge verbuchen konnten, nahm die Entwicklung mit dem wegweisenden Majorlabel-Debüt „Cowboys From Hell“ seinen Anfang. Das 20-jährige Jubiläum des Klassikers war Anlass für uns, einen Rückblick mit Drummer Vinnie Paul zu wagen, der nach der tragischen Ermordung seines Bruders Dimebag bei Hellyeah seine neue musikalische Heimat gefunden hat.

Vinnie, was sind deine ersten Assoziationen, wenn du an „Cowboys From Hell“ denkst?

»Ich muss daran denken, wie hungrig wir zu der Zeit waren und wie hart wir daran gearbeitet haben, endlich einen Majordeal zu bekommen. Uns war bewusst, dass wir wahrscheinlich nur noch diese letzte Chance haben würden, und ich bin froh, dass wir es schafften.«

Es erscheint immer noch mysteriös, wie es euch gelungen ist, euren Sound im Vergleich zu den vorherigen Alben komplett umzukrempeln. Plötzlich galten PANTERA als die Initialzündung einer neuen Metal-Ära. Was ist im Jahr 1989 passiert?

»Die Band gab´s zum damaligen Zeitpunkt schon sieben Jahre, und wir hatten vier Alben über Independent-Labels veröffentlicht. Wir waren am Anfang eine reine Coverband, deshalb haben wir auf den ersten Alben die Stilistiken unserer Lieblingsbands nachgeahmt. Unsere Faves waren Judas Priest, Van Halen, Mötley Crüe und so weiter. Jedes Majorlabel der Welt hat uns mit diesen Alben abgelehnt, und uns war klar, dass wir uns...

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