RH #280Interview

HAIL OF BULLETS

Sperrfeuer im 7/8-Takt

Wenn Martin van Drunen und Ed Warby sich in einen Zug setzen und stundenlang durch die Gegend fahren, um uns in der Redaktion ihre neue CD vorzuspielen, müssen sie wirklich sehr überzeugt von ihrer Arbeit sein.

HAIL OF BULLETS hatten hart zu kämpfen, um einen würdigen Nachfolger ihres erfolgreichen Debüts auf die Beine zu stellen.

Martin: »Das Songwriting geriet hier und da ins Stocken, und auch bei den Texten steckte ich irgendwann in einer Sackgasse. Ich bin dann für eine Weile zu meiner Freundin nach Amerika geflogen; nach meiner Rückkehr lief es dann wieder.«

Selbstverständlich handelt es sich auch bei „On Divine Winds“ wieder um ein Konzeptalbum, das sich um kriegerische Auseinandersetzungen dreht. Diesmal geht es um den pazifischen Teil des Zweiten Weltkriegs. Die Platte startet mit einem sinfonischen Intro namens ´The Eve Of Battle´, bevor man das Geräusch angreifender Flugzeuge hört und ´Operation Z´ das Sperrfeuer eröffnet. Zügig und straight geht´s bei diesem Track zur Sache, der durch eingängige Harmony-Soli aufgepeppt wird und erst zum Ende hin in einen eher doomigen Rhythmus verfällt.

Martin: »Als eigentlicher Start des Zweiten Weltkriegs in Asien gilt der „Mukden-Zwischenfall“, als am 18. September 1931 zwei japanische Offiziere einen Sprengstoff-Anschlag auf die Südmandschurische Eisenbahn verübten und es zu einem Feuergefecht zwischen Japanern und Chinesen kam. Die Japaner machten die Chinesen für den Anschlag verantwortlich und schickten unter diesem...

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