RH #279Interview

WITCHERY

Zombies ohne Ziel

Vier Jahre lang war von der Hexenbrut nichts mehr zu hören, und die letzten Laute, die sie von sich gab, waren nicht besonders furchterregend. Doch offenbar haben WITCHERY wieder genügend Kraft getankt, denn sie sind in Glanzform mit einem neuen Album namens „Witchkrieg“ zurückgekehrt. Wir sprachen mit Hohepriester Jensen (g.).

Die erste Frage liegt dabei durchaus auf der Hand, denn die WITCHERY-Fans müssen fortan auf den schaurig-schönen Krächzgesang von Frontmann Toxine verzichten. Jensen erklärt, warum dieser Schritt notwendig war, holt aber zunächst mal etwas weiter aus:

»WITCHERY gibt´s bereits seit 1996. Die Band existierte schon, bevor ich The Haunted gegründet habe und bevor unser Basser bei Arch Enemy eingestiegen ist. Toxine und ich haben zuvor sogar schon bei Seance zusammengespielt. Man kann also sagen, dass wir über die Jahre enge Freunde geworden sind. Aber wie das halt so ist, entwickeln sich die Interessen von Menschen im Laufe der Zeit in verschiedene Richtungen. In unserem Fall bedeutete das, dass es immer schwerer wurde, Toxine zu motivieren. Wir haben für unser letztes Album nicht ein einziges Konzert gespielt, und Toxine tauchte immer seltener bei den Proben auf. Auf diese Art und Weise kann man eine Band kaum am Leben erhalten. Wir haben ihm sehr viele Chancen gegeben, aber nichts passierte.

Grundsätzlich ist es für WITCHERY sowieso nicht einfach, Zeitphasen zu finden, in denen alle Bandmitglieder Zeit haben. Besonders, nachdem unser Drummer Martin ja...

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