RH #278Interview

Seit Paul Speckmann von Chicago in die Tschechische Republik emigriert ist, klingt seine legendäre Death-Metal-Band MASTER wieder so frisch wie in den Achtzigern. Auch „The Human Machine“ zeigt den Todesblei-Miterfinder kompromisslos und Old School as fuck.

Daran ändert nichts, dass der Bassist und Sänger inzwischen 46 Jahre alt und ziemlich ergraut ist. Mr. Speckmann ist der elder statesman des Death Metal: integer, höflich und angenehm dickköpfig.
»Weil ich nach wie vor an meinen durchgeknallten Lebenswandel glaube, kann ich für immer und ewig Death Metal spielen«, stellt Paul, der sein eigenes Bandlogo selbstbewusst auf den Handrücken tätowiert hat, klar. »Auch Lemmy lässt ja nicht die Finger vom aggressiven Metal. Er inspiriert mich in der Hinsicht ganz besonders.«
MASTER haben speziell in ihrer Frühphase ebenfalls jede Menge Bands beeinflusst. Den nötigen Respekt hat Speckmann von der Szene jedoch nie erhalten.
»Wir wurden viel kopiert. Ich werde jetzt keine Namen nennen, weil ich heute mal ausgesprochen nett sein will, aber diese Acts schafften plötzlich den großen Durchbruch, obwohl sie von uns ganze Riffs klauten, wohingegen wir immer im Underground blieben.«
Dennoch wirkst du auf mich, als ob dir deine Kult-Anhängerschaft lieber ist als der großflächige Erfolg von Cannibal Corpse, Morbid Angel oder Obituary.
»Dummerweise sind diese Bands reich, während ich ums Überleben kämpfe. Aber was soll ich machen? Unsere beste Rezension für „The Human Machine“ war im Rock Hard....

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen