RH #278Interview

STONE SOUR

Eine Pfütze Plörre

Elf Tage nach dem heftigen Unwetter ist man in Nashville immer noch damit beschäftigt, die überschwemmten Gebäude trockenzulegen. Verschont von der Flut blieben STONE SOUR, die ein wenig abseits des Geschehens im Blackbird-Studio unter der Ägide von Star-Produzent Nick Raskulinecz damit beschäftigt sind, die Arbeit an ihrem dritten Album „Audio Secrecy“ zu vollenden. Rock Hard machte sich vor Ort daran, einen Teil des wohlgehüteten Klanggeheimnisses zu lüften.

Corey Taylor ist ein Spaßvogel. Während sich sein Kollege Josh Rand morgens um elf Uhr noch arg verschlafen und wortkarg gibt, dreht Corey schon bei seiner Ankunft im Studio voll auf. Mit einem lautstarken „Griiiiindeeeeerrrrr!“ entert der Rotschopf die Studioküche und hat auf Anhieb sämtliche Sympathien auf seiner Seite.

»Als wir Josh auf der Hinfahrt eingesammelt haben, hörten wir noch die Ramones. Josh hasst die Ramones und hat die ganze Zeit rumgejammert, weswegen wir auf Judas Priest umgestiegen sind«, erklärt Corey, bevor er begeistert weitere Zeilen des „British Steel“-Klassikers von sich gibt und zur Kaffeemaschine schlappt. »Hey, das ist ja schon wieder eine neue Maschine! Ich habe bereits zwei von den Dingern zerstört; ich kann damit einfach nicht umgehen«, meint Corey, bevor er der Maschine durch den - offensichtlich falschen - Knopfdruck eine Pfütze Plörre entlockt, die schmeckt, »als wäre sie schon durch jemanden durchgelaufen«.

Doch davon lässt sich der charismatische Frontmann nicht die Laune...

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