RH #278Interview

NEVERMORE

Funktionsgestört, aber glücklich

NEVERMORE haben im Laufe ihrer Karriere ausschließlich überragende Alben veröffentlicht. Nachdem fünf Jahre seit dem Release des letzten Überfliegers „This Godleass Endeavor“ vergangen waren, schossen die Erwartungen der Fans an die neue Langrille ins Unermessliche. Umso größer ist nun das Erstaunen, denn auf „The Obsidian Conspiracy“ klingen NEVERMORE anders als zuvor. Aber auch besser?

»Ich habe gehört, dass Boris ein paar Bedenken hat, uns zu treffen«, frotzelt Sänger Warrel zur Begrüßung. »Aber du kannst ihm ausrichten, dass er sich keine Sorgen machen muss. Wir nehmen ihm seine Kritik wirklich nicht übel. Wir wussten, dass diese Platte kontroverse Meinungen hervorrufen würde.«

Warrel sitzt zusammen mit Gitarrist Jeff Loomis und meiner Wenigkeit im Konferenzraum des Century-Media-Hauptquartiers in Dortmund, und wir sprechen über „The Obsidian Conspiracy“, ein erstklassiges Album, das alle NEVERMORE-Trademarks enthält, bei dem die Songs aber deutlich klarer strukturiert und zugänglicher sind als zuvor.

Warrel: »Diese Scheibe scheint wie keine andere zuvor zu polarisieren. Dabei haben wir uns doch noch nie wiederholt, weil das wirklich zu langweilig wäre. Kein NEVERMORE-Album klingt wie das andere.«

Jeff: »Es stimmt, dass unsere Songs diesmal einfacher zu konsumieren sind, ich kann aber auch nicht genau erklären, warum es dazu gekommen ist. Natürlich hätten wir auch „This Godless Endeavor, Teil zwei“ komponieren können, aber es reizt mich als Künstler nicht, mich zu...

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