RH #278Interview

MASTERPLAN

Hände weg vom Weichspüler!

Es wäre ein Leichtes gewesen, das erfolgreiche MASTERPLAN-Debüt zu kopieren, doch „Time To Be King“ soll für die mit Originalsänger Jorn Lande reformierten Melodic-Metaller kein Blick in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft sein, wie Gitarrist Roland Grapow betont.

»Ich mag solche Vergleiche sowieso nicht. Sich zu wiederholen, ist doof. Falls es Parallelen zwischen „Time To Be King“ und „Masterplan“ gibt, sind es höchstens die Energie und Spielfreude, die jetzt wieder von der Band ausgehen. Vom Gefühl her steckten wir bei den Arbeiten zum neuen Album in der gleichen Situation wie damals, als ich mit Uli (Kusch, Ex-Drummer - jr) Songs für das Debüt schrieb und nichts zu verlieren hatte.«

Diesmal hattet ihr aber eine Menge zu verlieren, weil die Erwartungen an ein neues MASTERPLAN-Album mit Jorn groß waren. Ohne Druck könnt ihr also nicht gewesen sein.

»Doch, absolut. Ich befand mich nach dem „MKII“-Album in einer Frustphase und hatte nicht das Gefühl, dass es etwas zu verlieren gäbe, außer vielleicht unseren Plattenvertrag. In langen Gesprächen mit Jorn haben wir uns auf den Kompromiss geeinigt, das zu machen, was uns gefällt, ohne auf Songschemata von früher zu schielen.«

Man hat den Eindruck, dass ihr jetzt wieder „mehr Metal“ sein wollt.

»Entgegen der offenbar momentan vorherrschenden Meinung, dass dies unser härtestes Werk ist, kommt mir die Platte gar nicht so hart vor. Das trifft höchstens auf die Gesangslinien zu. Jorn hat auf jeden Fall gesagt, dass er jetzt...

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