RH #278Interview

Schweine am Horizont

Zwei Brüder gründen eine Rock´n´Roll-Band, tragen Jeansjacken und spielen erdigen, bluesgetränkten Hardrock mit reichlich Gute-Laune-Potenzial. Kommt euch das bekannt vor? Diese Beschreibung passt zu den Spaniern ´77 genauso gut wie zu AC/DC. Das ´77-Debütalbum „21st Century Rock“ ist jedenfalls das Beste, was seit langem von der iberischen Halbinsel gekommen ist.

Wer die AC/DC-Scheiben aus den Siebzigern zu seinen absoluten Favoriten zählt, sollte jedenfalls unbedingt mal in „21st Century Rock“ reinhören, denn die Band aus Barcelona zelebriert diesen Sound absolut authentisch und mit einer eigenen Note. Zudem liegt Sänger Armand stimmlich sehr nahe an Bon Scott und singt mit ordentlich Blues und Schmutz.

»Viele Leute fragen uns, ob Armand hart arbeiten musste, um so zu klingen«, erzählt sein Bruder LG, seines Zeichens Gitarrist bei ´77. »Die Wahrheit ist: Armand klang schon immer so. Er hat niemals versucht, Bon Scott zu imitieren, aber sobald er den Mund aufmacht und mit seiner natürlichen Stimme singt, fühlen sich die Leute an Bon Scott erinnert. Natürlich hat Armand im Laufe der Jahre an sich gearbeitet und hart geübt, aber die Essenz war schon immer da.«

Für die Katalanen ist 1977 ein ganz besonderes Jahr, weshalb die Truppe diese Jahreszahl zu ihrem Bandnamen auserkor.

»AC/DC haben 1977 „Let There Be Rock“ veröffentlicht, und dieses Album ist für uns so was wie eine Hardrock-Bibel und zweifelsfrei die Scheibe, die uns am meisten beeinflusst hat. Außerdem gibt´s eine...

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