RH #277Interview

IHSAHN

PROG-SPECIAL Blutiger Anfänger

Der ehemalige Emperor-Frontmann IHSAHN hat sich vor allem mit seinem aktuellen Fabelwerk „After“ fest in der (Extrem-)Prog-Szene etabliert. Und dabei kennt sich der Norweger im Frickel-Genre noch nicht mal besonders gut aus...

IHSAHN, du hast in Sachen Musik eine sehr progressive Herangehensweise. Welche Bands sind daran schuld?

»Eigentlich fühle ich mich noch immer wie ein blutiger Anfänger, wenn´s um progressive Musik geht. Mikael und Per von Opeth haben mir in den letzten Jahren viele Sachen vorgespielt, damit sich das ändert. Bis vor einiger Zeit kannte ich gerade mal Yes, Rush oder King Crimson; noch nicht mal Dream Theater hatte ich bis dahin gehört. Was meine eigene Musik so progressiv macht, ist meine Neugier, mein Wille, zu experimentieren und zu variieren. Das ist aufregend! Es geht nicht darum, auf Biegen und Brechen progmäßig zu klingen, sondern mit Beats und Gitarren-Arrangements herumzuspielen und neue Kompositionstechniken auszuprobieren.«

Was ist das Wichtigste, wenn man ein progressiver und visionärer Musiker sein möchte?

»Es ist unabdingbar, die Dinge interessant zu gestalten und sich immer wieder selbst herauszufordern. Ich möchte auf keinen Fall zweimal das gleiche Album aufnehmen, sondern jedes Mal für etwas Neues verantwortlich zeichnen. Das betrifft im Übrigen so ziemlich alle Aspekte des Musikmachens: Auch in meinem Studio probiere ich ständig neue Mikrofone, Amps und Einstellungen aus, um spannende Sounds zu kreieren. Für sehr viele Bands ist es...

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