RH #277Interview

HELFAHRT

Ein teurer Spaß

Mit „Drifa“ haben die bayerischen Pagan-Metaller HELFAHRT nicht unbedingt einen auf Nummer sicher gemacht, sondern zeigen sich musikalisch durchaus von einer neuen Seite. Mit der Eisenfaust wurde so manches zarte Folk-Pflänzchen aus der Ackerkrume gerissen, Black´n´Roll donnert übers Feld, eine Hammond-Orgel wurde auf die Startrampe gehievt. Wir unterhielten uns mit Fronter Max.

»Drifa ist eine der Töchter des Eisriesen Jökul. Das sind Sagengestalten aus der germanischen Mythologie«, gibt Max zu Protokoll. »Manchem Leser wird´s wohl die Nackenhaare bei dieser Beschreibung aufstellen, weil sich in den letzten Jahren über zwei Drittel der Metalbands an dieser Thematik versucht haben. Jedoch kann ich zur Beruhigung sagen, dass es sich hierbei um eine Metapher mit einem viel tiefsinnigeren Hintergrund handelt, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Drifa und Snior sind die Personifizierung von Eis und Schnee, von Kälte und Melancholie. Das sind Themen, die ich dem Leser in meinen Texten näher zu bringen versuche.«

Flöte und Maultrommel sind fast völlig aus dem HELFAHRT-Sound verbannt worden. Weniger Pagan, mehr Metal - kann man es so einfach beschreiben?

»Wir haben uns weiterentwickelt. Stagnation bedeutet Stillstand. Wir haben noch nie trendorientiert Songs geschrieben. Dass auf „Drifa“ nun weniger Flöten und Maultrommeln zu hören sind, liegt nicht daran, dass wir aufgrund des abflauenden Pagan-Booms absichtlich in eine andere Richtung gehen wollten, sondern daran, dass...

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