RH #277Interview

TYPE 0 NEGATIVE

Peter Steele ist tot

Am 14. April hat die Musikwelt mit Peter Steele eine ihrer schillerndsten Persönlichkeiten verloren.

Geboren wurde Steele (bürgerlicher Name: Petrus T. Ratajczyk) am 4. Januar 1962 in Brooklyn, New York als Sohn osteuropäischer Einwanderer. Zwar lässt der Nachname auf eine polnische Herkunft schließen, in Interviews gibt Steele jedoch stets zu Protokoll, dass er russische und isländische Wurzeln habe. Er wächst als eines von sechs Kindern auf und lernt schnell, sich in der rauen Realität von Brooklyn durchzusetzen - nicht zuletzt dank seines großen, stämmigen Körperbaus.

Seine ersten ernsthaften musikalischen Gehversuche startet Steele im Alter von 17 Jahren mit der Band FALLOUT, bei der ein gewisser Josh Silver die Keyboards bedient. Die Wege der beiden werden sich zehn Jahre später erneut kreuzen. Viel weiß man über FALLOUT nicht, außer dass sie 1981 eine Single mit den Songs ´Rock Hard´ und ´Batteries Not Included´ veröffentlichen, die heutzutage selbst bei Internet-Auktionshäusern nicht mehr zu finden ist.

1983 nimmt Petes Karriere langsam Fahrt auf, als er zusammen mit Keith Alexander (g.) und Louie Beateaux (dr.) die Band CARNIVORE ins Leben ruft. Das Konzept ist originell: Ähnlich wie bei Endzeit-Filmen wie „Mad Max“ gehen CARNIVORE davon aus, dass der Großteil der Menschheit nach einem Atomkrieg vernichtet wurde und die wenigen Überlebenden um die verbliebenen Ressourcen kämpfen. Aus dieser Idee resultiert das erste, selbstbetitelte CARNIVORE-Album, das eine...

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