RH #277Interview

SABATON

Kein Krieg für Öl

Im klassischen Metal-Sektor gibt´s keine andere Band, die in den letzten Jahren einen solch großen Schritt nach vorne getan hat wie die Schweden SABATON. Hinter diesem Erfolg stecken eine Menge harte Arbeit, zahllose Livegigs und ein nicht ganz unumstrittenes Textkonzept. Auf ihrem neuen Longplayer „Coat Of Arms“ wagen sich SABATON sogar an einen Song über die Wehrmacht.

Zwei Jahre sind seit den Recording-Sessions des Durchbruch-Albums „Art Of War“ vergangen. Damals gewährten uns SABATON eine exklusive Listening-Session in den Abyss-Studios und waren ein wenig besorgt, dass die Fans der Band trotz der Klasse des Songmaterials Probleme mit der Scheibe haben könnten, weil sich die Truppe stilistisch etwas breiter aufstellte. Wie wir wissen, war das Gegenteil der Fall. Aber auch auf „Coat Of Arms“ haben SABATON wieder kleinere Kurskorrekturen vorgenommen, die offenbar erneut zu Nervosität führen.

»Ich bin diesbezüglich verdammt nervös«, nickt Joakim Brodén, Sänger und Hauptkomponist von SABATON. »Das ist eigentlich ein Dauerzustand bei mir. Ich arbeite Ideen aus, schmeiße sie dann wieder weg oder packe sie in eine Art Zwischenlager. Wenn wir genügend Material zusammenhaben, um ins Studio zu gehen, bin ich felsenfest überzeugt von den Songs. Sobald sie dann fertig aufgenommen sind, werde ich aber wieder unruhig. Jeder Künstler glaubt, dass er das beste Material komponiert hat, das zu diesem Zeitpunkt möglich war. Aber die Frage ist ja: Sehen die Fans das genauso?«

Mit welchen...

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