RH #276Krach von der Basis

EREB ALTOR

Morgens wird gedoomt

Bathorys Black-Metal-Erbe lebt in jeder zweiten schwarzweißen Einfaltspinseltruppe mehr schlecht als recht weiter. EREB ALTOR huldigen hingegen auf ihrem zweiten Album „The End“ erneut formvollendet Quorthons epischen Pionierleistungen „Hammerheart“ und „Twilight Of The Gods“.

Als Vater von zwei Töchtern im Kindergartenalter bekommt Mats (alias Crister Olsson - das GEMA-Versteckspiel hat seit dem Wechsel zu Napalm ein Ende) schon die Verpflichtungen von zwei Bands kaum unter einen Hut. Im Gegensatz zu Ragnar (alias Daniel Bryntse), der neben der gemeinsamen Tätigkeit bei Isole auch im Death- und Black-Metal-Sektor aktiv ist, konzentriert er sich ausschließlich auf die doomigen Seiten des Lebens.

»Seit wir gemeinsam bei der Folkband Februari 93 (1997 gab´s ein selbstbetiteltes Debüt auf Solistitium - btj) waren, ist das so. Ragnar hat viel mehr Freizeit als ich, ist aber ein fauler Hund, den man immer treten muss, damit er aus dem Knick kommt.«

Weil schon „By Honour“ als Doppelalbum geplant, als solches jedoch vom alten Label I Hate abgelehnt wurde, konnte das neue Opus undoomig fix nachgeschoben werden. Aus der Not heraus hat Mats „The End“ nicht nur alleine komponiert, sondern auch in Eigenregie instrumental aufgenommen.

»Als Sänger ist Ragnar allerdings so gut, dass mindestens 50 Prozent des Erfolgs auf seine Kappe gehen. Seine Stimme hat mehr Biss, ich bin vor allem für die höheren Noten zuständig. In der Songtrilogie am Albumende übernehme ich nur einige wenige...

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