RH #276Interview

WARRIOR SOUL

Osama in der Höhle

Nach Jahren der Stille ist von Kory Clarke in letzter Zeit wieder deutlich mehr zu hören. Der charismatische Sänger hat das Mikro bei den legendären Doomheads Trouble übernommen und reaktivierte zudem seine eigentliche Stamm-Combo WARRIOR SOUL. Deren neues Album „Destroy The War Machine“ tritt erneut mächtig Hintern.

»Es gibt keinen speziellen Grund dafür, dass ich WARRIOR SOUL zurück ins Leben gerufen habe - außer, dass ich wieder total Bock drauf hatte«, eröffnet Kory unser Gespräch per transatlantischer Telefonverbindung. »Mir war aber gleichzeitig klar, dass man unbedingt Elemente aus allen Phasen der Band wiederfinden muss, wenn ich eine neue WARRIOR SOUL-Platte mache. Ich denke, das ist uns gut gelungen.«

Nach dem Split der WARRIOR SOUL-Nachfolgeband Space Age Playboys hatte Kory vom Musikbusiness zunächst die Schnauze gestrichen voll. Das kann man auch im Text zum Song ´Don´t Believe´ nachlesen, in dem eine Spur Verbitterung mitschwingt.

»Das ist möglich«, grübelt Kory, »aber mir ist damals wirklich übel mitgespielt worden, und ich brauchte dringend Abstand zur Musikszene. Eigentlich hatte ich in dieser Zeit überhaupt keinen Antrieb, irgendwas zu machen. Ich schrieb ein bisschen an meiner Biografie, fuhr mit meinem Motorrad durch die Gegend, hing in Bars rum und arbeitete als Drumtech für Roberta Flack, um meine Rechnungen bezahlen zu können. Die Auszeit hat mir aber gleichzeitig richtig gutgetan, denn derzeit macht es mir wieder riesigen Spaß, auf der Bühne zu...

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