RH #275Interview

IMMOLATION

Die dunkle Seite der Macht

Sie sind eine echte Institution in der Todesblei-Szene und doch so was wie der ewige Geheimtipp. Die Rede ist von IMMOLATION, die seit über 20 Jahren mit Nibelungentreue Death Metal zelebrieren. Ihr neuester Output „Majesty And Decay“ ist ein echtes Ausrufezeichen - und deutlich zugänglicher als frühere Scheiben der Band aus New York.

Zum Zeitpunkt unseres Gesprächs sind IMMOLATION mal wieder auf Tour. Diesmal geht´s zusammen mit Nile und Krisiun quer durch die Vereinigten Staaten, und jeden Abend schauen sich zwischen 300 und 500 Fans das Package an. Überhaupt waren IMMOLATION stets eine sehr fleißige Liveband, können aber dennoch immer noch nicht ihren Lebensunterhalt durch die Musik bestreiten. Ich kann mir vorstellen, dass es während der aktuellen Wirtschaftskrise besonders schwierig ist, ständig neue Jobs zu suchen, wenn man von den Tourneen zurückkehrt.

»Wir machen das jetzt schon so lange, dass wir uns auf die Situation einstellen konnten«, lacht Frontmann Ross Dolan. »Zudem waren wir von Anfang an realistisch genug, um zu wissen, dass es kaum machbar ist, als extreme Death-Metal-Band von der Musik zu leben - besonders, wenn man in New York wohnt. Im Laufe der Jahre haben wir alle Jobs gefunden, die uns genügend Freiraum für unsere Tourneen bieten. Unterwegs zu sein, ist für uns also so was wie ausgedehnte Ferien.«

Fällt es euch schwer, nach einer langen Tour wieder auf die tägliche Routine umzuschalten?

»An den ersten beiden Tagen fühle ich mich immer...

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