RH #275Interview

FINNTROLL

Danke, Mama!

Mit „Nifelvind“ ist FINNTROLL ein kleiner Geniestreich geglückt: Zum einen dürfte dank ausreichend eingesetzter typischer FINNTROLL-Elemente die Fanbasis nicht verprellt werden, zum anderen finden auch Metalfans ohne Scheuklappen Gefallen an dem Streifzug durch unzählige Musikgenres. Wir trafen Sänger Vreth und Gitarrist Skrymer im Dortmunder Century-Media-Office.

Promotouren sind manchem Musiker ein Graus. Nicht so FINNTROLL-Sänger Vreth und -Gitarrist Skrymer: Die Herren sind froh, dass sie Mitte Januar in den Räumen ihrer Plattenfirma in Dortmund lümmeln und fleißig Interviews geben können. »Zu Hause hätte ich gerade eh nichts zu tun - außer auf die Tour-Vorbereitungen zu warten. Die starten erst in ein paar Wochen, weil unser anderer Gitarrist Routa gerade seine Flitterwochen in Thailand verbringt«, lässt uns Gitarrist Skrymer mit brummender Stimme nach der Mittagspause und der zur Hälfte verschmähten Pasta wissen.

 

Mit „Nifelvind“ habt ihr einen großen Schritt nach vorne gemacht. Inwieweit fühlt ihr euch noch als Teil der Pagan-Szene?

Skrymer: »Wir haben uns dieser Szene nie zugehörig gefühlt. Um ehrlich zu sein: Wir vermeiden es, diesen Stempel aufgedrückt zu bekommen.«

Vreth: »Das gilt aber für sämtliche Schubladen, in die man uns zwängen will. Wenn man sich da einmal reinstecken lässt, muss man sich an bestimmte Konventionen halten, und das wollen wir nicht. Wenn du in einer reinen Pagan-Metal-Band spielst, kannst du kein Album wie „Nifelvind“ veröffentlichen....

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