RH #275Interview

ELUVEITIE

Rastamann vom Mars

Verehrt und angespien: Schon lange hat keine Combo mehr für derart zwiespältige Resonanzen gesorgt wie die Schweizer ELUVEITIE. Für die einen ist die Mischung aus melodischem Death Metal und traditioneller keltischer Volksmusik der Weisheit letzter Schluss, für die anderen klingt die Kombination schier unerträglich. Auch die soundtechnische Veredelung des neuen Albums „Everything Remains (As It Never Was)“ durch Tommy Vetterli und Colin Richardson wird daran wohl nichts ändern.

ELUVEITIE sind erst kurz vor unserem Interview aus Indien zurückgekehrt, weshalb Fronter Chrigel Glanzmann noch mit einem leichten Jetlag zu kämpfen hat. Der Mann mit der langen Rastamähne zeigt sich dennoch begeistert von dem Trip:

»Indien war super, aber auch ein ziemlicher Kulturschock. Wir haben auf einem Festival vor 25.000 Leuten gespielt, und ich glaube, noch niemand von uns hat jemals ein dermaßen abartig ausgelassenes Publikum erlebt. Völlig abgefahren! Ansonsten haben wir vom Land nicht so viel mitbekommen. Wir waren in unserem Hotelkomplex quasi eingesperrt und durften das Gelände nur mit einer bewaffneten Eskorte verlassen.«

Ursprünglich wurden ELUVEITIE von dir als Studioprojekt konzipiert. Hast du dir jemals erträumt, dass ihr Jahre später eine richtige Band seid und so viel Zeit mit Touren verbringt?

»Ja, denn das war immer mein Ziel. Ich habe die Band als Studioprojekt gestartet, weil es damals noch keine Folk- oder Pagan-Metal-Szene gab. Ich habe einfach keine Musiker gefunden, die...

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