RH #275Interview

TRIPTYKON

Die Abgründe des Tom Gabriel Warrior

TRIPTYKON nennt sich die neue Band von Ex-Celtic-Frost-Mastermind Tom Gabriel Warrior, der mit „Eparistera Daimones“ das vielleicht härteste, dunkelste und morbideste Album seiner gesamten Karriere aufgenommen hat (s.a. Kritik an anderer Stelle dieser Ausgabe). Wir wollten wissen, was dahintersteckt, und trafen uns mit Tom in seiner Heimatstadt Zürich.

Bevor wir abends bei Tom zu Hause im Wohnzimmer sitzen und das folgende Gespräch führen, besuchen wir die Brutstätte des Grauens: den höchst atmosphärischen Proberaum TRIPTYKONS, der zuvor bereits Celtic Frost zum Ausarbeiten neuer Ideen gedient hat. Wir stehen in einer Art Schrein, umgeben von ausdrucksstarken Fotos aus dem musikalischen Leben Tom Warriors und Postern alter NWOBHM-Klassiker. Venom, Angel Witch, Wichfynde, Raven, Satan, Witchfinder General - alles Inspirationsquellen, die Tom nach wie vor abgöttisch liebt. Und natürlich Black Sabbath, die Wurzel aller schwarzen Metal-Sounds. »Ich brauche diese Atmosphäre, um authentisch neue Songs komponieren und einproben zu können«, erklärt Tom. »Deshalb war es mir wichtig, dir diesen Raum zu präsentieren. All die Stationen der letzten 25 Jahre, festgehalten auf Fotos und Postern, wirken hier auf mich und haben einen direkten Einfluss auf unsere Musik. Zum Glück fühlen sich auch die anderen TRIPTYKON-Mitglieder (Santura/g., Slajh/b., Lonhard/dr. - gk) hier wohl und arbeiten gerne in dieser Atmosphäre. Bei Celtic Frost war das leider nicht immer so.«

Was Tom damit meint, wird...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.