RH #275Interview

AUDREY HORNE

Alternative Rock für Metalfans

AUDREY HORNE aus der norwegischen Metal-Hauptstadt Bergen sind echte Künstler: Sie schaffen es, „alternativ“ klingende Rocksongs zu schreiben, die engstirnigen Headbangern gefallen. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit.

Das neue Album, schlicht „Audrey Horne“ betitelt, zählt schon jetzt zu den großen Hardrock-Highlights des Jahres. Dabei war es alles andere als einfach, den ebenfalls überragenden Vorgänger „Le Fol“ zu toppen.

»Das haben wir uns auch gesagt, als wir mit dem Songwriting begannen. Wir wollten keinen direkten Nachfolger von „Le Fol“ aufnehmen, sondern was anderes machen. Auf „Le Fol“ waren viele Gitarrenparts sehr progressiv, auf „Audrey Horne“ klingen sie vielleicht etwas old-schooliger. Gleiches gilt auch für die Keyboards. ´Sail Away´, unsere Power-Ballade, stammt von Thomas. Als er mir die Grundidee vorspielte, meinte er: „Ich hab hier was, das womöglich viel zu cheesy ist. Was meinst du?“ Ich war aber sofort begeistert, die komplette Gesangsmelodie stand in zehn Minuten. So schnell ging uns noch nie ein Song von der Hand. Er erinnert mich an Aerosmith, die wir alle vergöttern. Die Leute werden ´Sail Away´ lieben oder hassen.«

Ich wähle Option Nummer eins. ´Sail Away´ ist einer der großen Höhepunkte der Scheibe, ebenso wie das für AUDREY HORNE-Verhältnisse sehr harte ´Blaze Of Ashes´.

»´Blaze Of Ashes´ hat ein Ozzy-Osbourne-artiges Gitarrenriff und wie ´Sail Away´ ein starkes Achtziger-Flair. Die anderen Songs gehen vielleicht nicht ganz so schnell ins Ohr...

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