RH #275From the Underground

VEKTOR

Die Zukunft hat begonnen

Aus dem Nichts schossen die jungen US-Thrasher VEKTOR mit „Black Future“ Ende des vergangenen Jahres ein absolutes Meisterwerk aus der Hüfte, das mit acht Punkten in diesem Heft glatte anderthalb Zähler zu schlecht wegkam. Zeit, bei den Jungspunden nachzufragen, ob sie wissen, was sie da Fantastisches veröffentlicht haben - und wer sie überhaupt sind.

»VEKTOR bestehen aus mir, David DiSanto am Gesang und an der Lead- und Rhythmusgitarre, dem zweiten Gitarristen Erik Nelson, Blake Anderson an den Drums und Frank Chin am Bass. All diese Musiker waren jedoch auf unserem ersten Demo noch nicht zu hören, denn ich nahm damals als 19-Jähriger bis auf die Drums alles selber auf. Einige der Songs finden sich zwar auf „Black Future“ wieder, klingen aber nun viel reifer als damals. Ich bereue unsere frühen Aufnahmen ziemlich, weshalb ich sie mir heute auch nicht mehr anhören kann, ohne die ganzen Fehler zu bemerken. Bei „Black Future“ passiert das niemandem, keiner von uns hat bislang irgendwelche Probleme mit dem Album. Wir sind noch immer völlig geplättet vom Sound und der gesamten Produktion. Es klingt alles klar, aber nicht überproduziert. Die Songs haben scheinbar darauf gewartet, mit diesen Jungs eingespielt zu werden. Ich habe im Laufe der Zeit mit vielen Musikern zusammengearbeitet, und ich kann kaum beschrieben, wie sehr es mich freut, dass ich die drei nun gefunden habe.«

Was fast niemand weiß, ist, dass ihr bereits 2006 mit „Demolition“ ein vollständiges Album veröffentlicht...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.