RH #274Lauschangriff

NEGURA BUNGET

Die Schönheit der Erde

Im Mai des vergangenen Jahres verkündete Frontmann und Gründungsmitglied Hupogrammos das Ende von NEGURA BUNGET. Kurz darauf ließ Schlagzeuger und ebenfalls Gründungsmitglied Negru die Öffentlichkeit wissen, dass er unter dem gewohnten Bandnamen weitermachen werde. Nun, ein knappes Jahr später, luden er und seine neuen Mitstreiter einige Pressevertreter in die rumänische Hauptstadt Bukarest ein, um diesen das neue Album „Vîrstele Pamîntului“ vorzustellen.

Bukarest, minus 20 Grad: Man muss sich nur die Stadt anschauen, um begreifen zu können, wieso NEGURA BUNGET so klingen, wie sie klingen. Hinter der kalten, zuweilen sehr hässlichen Fassade verbergen sich wunderbare Bauwerke, die den einstigen Glanz der Metropole widerspiegeln. Im Schatten der gewaltigen kommunistischen Einheitsbauten findet man jede Menge Historie, früheren Ruhm, klerikale Schönheiten und Folklore. Genau diese Gegensätze, so berichtet Negru, finde man auch in seiner Heimatstadt Timisoara. Kalt und warm, fremdartig und vertraut - so, wie die gleichermaßen eigenständige wie auch eigenartige Musik dieser Ausnahmeband klingt. Aber ist es überhaupt noch eine Ausnahmeband, Negru?

»Einige der neuen Mitglieder sind im Grunde genommen gar nicht neu, sondern gehörten ohnehin schon zur Live-Besetzung«, erklärt der sympathische Bandchef, als wir 30 Minuten lang durch den Schnee stapfen, um zu einem Musikalienhändler zu gelangen, in dessen Geschäftsräumen die Listening-Session abgehalten werden soll. Vorbei geht´s an...

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