RH #274Interview

HIM

Der Tag danach

Seit Veröffentlichung des Debüts „Greatest Lovesongs Vol. 666“ gleicht das Leben von HIM und vor allem das von Frontmann Ville Valo einer emotionalen Achterbahnfahrt. Aus fünf Kids, die von Helsinki aus loszogen, um die Welt zu erobern, sind längst weltweit tourende und mit Edelmetall dekorierte Stars geworden. Anlässlich des aktuellen Albums äußert sich Ville u.a. zu Amateuren auf Silvesterpartys und Britney Spears.

Ville, Silvester 2010 habt ihr erneut das Helldone-Festival im Tavastia-Club in Helsinki bestritten. Der Auftritt in dem eher kleinen Laden scheint für euch eine echte Herzensangelegenheit zu sein.

»Wir haben zum elften Mal in Serie dort gespielt. Wie alles, was mit unserer Band zu tun hat, handelt es sich bei dieser liebgewonnenen Tradition um eine Verkettung glücklicher Umstände. Ich habe typische Silvesterpartys sowieso immer gehasst.«

Warum?

»Weil dann nur Party-Amateure unterwegs sind. All die Leute, die einen bestimmten Grund benötigen, um einmal im Jahr zum Feiern ihre Wohnungen zu verlassen. Und dann kotzen sie und benehmen sich wie Arschlöcher. Zumindest in Helsinki ist das so. Wir sind immer erst am Neujahrstag ausgegangen, denn dann hatten sich diese Typen so hingerichtet, dass sie in keiner Kneipe mehr zu sehen waren. Von daher waren die Silvester-Auftritte eine willkommene Abwechslung. Und für eine Band hat es eine schöne Symbolik, das neue Jahr von der Bühne aus zu begrüßen.«

Sprechen wir über das neue Album „Screamworks: Love In Theory And...

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