RH #274Interview

DARK AGE

Der perfekte Mensch

Auch mit ihrem aktuellen Werk „Acedia“ sind die Hamburger DARK AGE mal wieder knapp an unserer Dynamit-Rubrik vorbeigeschrammt. Im Interview äußert sich Fronter und Produzent Eike Freese zu der neuen stilistischen Offenheit im Hause DARK AGE, dem Hinterherjagen persönlicher Ziele und den Problemen des Musikbusiness im Allgemeinen.

Eike, ihr habt euch auf der neuen Scheibe ein ganzes Stück weiterentwickelt. Hattet ihr Bedenken, dass ihr euch teilweise etwas weit aus dem Fenster lehnt und alte Fans verschrecken könntet?

»Ach, ich weiß nicht. Das ist gerade in Deutschland immer so eine Sache. Bei „Minus Exitus“ hieß es noch: „DARK AGE machen viel zu sehr auf Nummer sicher. Die machen seit zwölf Jahren das Gleiche; es würde ihnen guttun, wenn sie mal aus ihren Strukturen ausbrechen würden.“ Das haben wir gemacht, und uns ist bewusst, dass jetzt natürlich Leute kommen, denen das wieder zu weit geht. Aber man kann es eh nicht allen recht machen. Ich denke, man kann als Musiker nur bestehen, wenn man sich selbst gegenüber eine gewisse Geradlinigkeit und Treue beibehält. Solange es uns kickt, ist es gut, sobald wir Musik für andere machen, hören wir auf.«

Zumindest ´Zeitgeist (Ghost In A Machine)´ ist weit von euren Wurzeln entfernt. Wie kam es zu dieser Deathstars-artigen Nummer?

»Den Track habe ich eigentlich gar nicht für DARK AGE geschrieben; ich schreibe ja auch für andere Leute Songs. Ich habe den Jungs den Song vorgespielt, die fanden ihn geil und meinten: „Wäre doch...

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