RH #274Interview

SMOKE BLOW

Wir sind hier nicht in Kreuzberg, Jack!

Das neue SMOKE BLOW-Album „The Record“ kommt einem Befreiungsschlag gleich. Anstatt die punkige Ausrichtung der Vorgängerscheiben fortzusetzen, liefern SMOKE BLOW das härteste Album ihrer Geschichte ab. Wir verabredeten uns mit Fronter Jack Letten zum Guten-Morgen-Plausch.

Bereits um 9:30 Uhr klingelt das Telefon. Ganz schön unrockige Zeit für ein Interview. Das findet auch Letten:

»Ich bin gerade erst aufgestanden. Jetzt noch schnell mit dem Hund raus - und dann ab zur Arbeit. Es nutzt ja nix.«

Bevor Letten seiner Tätigkeit als Kindergärtner nachgeht, quatschen wir aber erst mal über das knüppelharte neue Album, das nach dem punkrockigen Konsensalbum „Colossus“ doch gewaltig überrascht.

»Es wurde mal wieder Zeit. „Colossus“ und „Dark Angel“ gingen ja doch mehr in eine Richtung. Dieses Poppige und Punkige haben wir bis zum Exzess durchexerziert und hatten davon die Schnauze voll.«

Bei den Scheiben hat sich auch die Mainstream-Presse zunehmend für euch interessiert. Hat die kommerziellere Ausrichtung auch Fans angezogen, die euch suspekt waren?

»Klar, denn es war ja nie beabsichtig, mit dieser Szene rumzuspielen. Wir hatten einfach Bock - gerade gesanglich -, ein bisschen mehr mit Melodien zu machen und nicht so riffbasiert zu arbeiten. Dadurch dealst du dann automatisch mit den kleinen Mädels und der ganzen Teenieschar. Das war uns schon ein bisschen suspekt. Das hatte sicherlich auch seinen Anteil an der harten Ausrichtung des neuen Albums, war aber nicht der vorrangige...

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