RH #274Interview

ANDRE MATOS

Werk des Geistes

ANDRE MATOS genießt seine Solokarriere in vollen Zügen, veröffentlicht mit „Mentalize“ sein zweites Album und weint den erfolgreichen Zeiten mit Angra und Shamaan keine Träne hinterher.

Für den 38-Jährigen stellt sich die Frage gar nicht erst, ob er als Solokünstler das Gefühl vermisst, Teil einer natürlich gewachsenen Band zu sein.

»Meine Soloband ist die beste Band, mit der ich je gearbeitet habe. Zu meinen Mitmusikern gehören Leute, mit denen ich schon am Anfang meiner Karriere zu tun hatte, und ich wage zu behaupten, dass es mir gelungen ist, die besten Künstler der damaligen Zeit zusammenzuführen. Und es funktioniert, denn jeder steuert etwas zur Platte bei. Der wohl größte Unterschied besteht also darin, dass alles unter meinem Namen läuft, wodurch meine Verantwortung gewachsen ist. Im Leben eines jeden Musikers kommt so ein Moment, an dem er sich dieser Herausforderung stellen sollte. Außerdem halte ich diesen Schritt für wesentlich ehrlicher, als ein Bandgefüge aufrechtzuerhalten, bei dem es Anführer gibt, die den Rest der Gruppe rumkommandieren, oder bei dem die Mitglieder kein Wort mehr wechseln, aber aus Businessgründen an der Band festhalten.«

 

Eine weitere Herausforderung ist für den Sänger, Komponisten und Pianisten auch das weite Feld der Philosophie, mit dem er sich auf „Mentalize“ beschäftigt hat.

»Die Grundidee meiner Platte basiert auf der Theorie der Quantenphysik, die besagt, dass jedes Ereignis nur dann passiert und jedes Molekül oder Atom nur dann...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen