RH #273Interview

Mit ihrem neuen Album „This Is War“ haben sich 30 SECONDS TO MARS deutlich verändert: Statt des fragilen, progressiv angehauchten Elektro-Rock der ersten beiden Scheiben gibt´s nun über weite Strecken konzeptionell überladenen Mainstream-Bombast, wie ihn auch U2 nicht pathetischer hätten inszenieren können. Die Laune von Mastermind Jared Leto ist jedoch aus einem anderen Grund miserabel.

Das Team von ProSieben brachte den Sänger mit sinnfreien Gossip-Fragen nach seiner 15 Jahre alten Fernsehserie „Willkommen im Leben“ und weiteren investigativen Höchstleistungen unmittelbar vor dem Rock-Hard-Termin auf 180. Obwohl die Produktmanagerin der Plattenfirma sowie ein mit Filmkamera bewaffnetes Crewmitglied im Zimmer babysitten, ist Jared immer noch übersensibel und wittert sofort Tabufragen-Alarm.


Jared, 30 SECONDS TO MARS sind offensichtlich eine ambitionierte, richtige Band und nicht nur ein Promi-Nebenprojekt wie Johnny Depps P. Wie nervig ist es für dich, wenn du trotzdem oft Fragen zu deiner Schauspielkarriere gestellt bekommst und deine Musik nicht mit der gebotenen Ernsthaftigkeit wahrgenommen wird?

»Das interessiert mich einen feuchten Furz!« (Wenn Blicke töten könnten...)


Ich frage deswegen, weil ich im Internet gelesen habe, dass du schon Shows abgesagt hast, die zu offensiv mit deiner Person anstelle des Bandnamens beworben wurden.

»Das stimmt nicht.«


Na, dann lassen wir das und kommen zu deinem neuen Album!

»Warum nicht gleich so? Das ist ein besserer Interview-Anfang.«

...

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