RH #272Interview

DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT

Virus Menschheit

In den letzten Jahren haben sich DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT zum Flaggschiff des deutschen Underground-Black-Metal emporgehasst. Dennoch sind die GrevenbroicherInnen um Frontfrau Onielar ein ominöser Haufen geblieben, der sich, bevorzugt in E-Mail-Interviews, als menschenscheue und elitäre Gestalten zeigt. Anlässlich des neuen Überfliegers „Saldorian Spell“ setzte sich das Rock Hard mit DNS an einen Tisch und erlebte eine Überraschung.

DNS gehören - sie mögen uns verzeihen - zu den sympathischsten Figuren im True-Black-Metal. Wenn man die ganzen Gerüchte und kernigen Sprüche zur Seite schiebt, ist vor allem eines klar: Diese Band nimmt sich ernst und will auch so behandelt werden. Doch sie beißt nicht.

»Wer uns E-Mail-Interviews schickt, die zeigen, dass er sich überhaupt nicht mit uns beschäftigt hat, bekommt eine Absage bzw. die Chance, noch mal nachzubessern«, erklärt Gitarrist Velnias den Ruf der Truppe, es der Presse nicht immer einfach zu machen.

»Die meisten melden sich dann eh nicht mehr«, ergänzt Onielar (g./v.), die genau wie ihr Kollege im Unplugged-Outfit, also ohne Corpsepaint, Blut und Stacheln, einen pflegeleichten und dennoch souveränen Eindruck macht. »Wir lehnen aber keineswegs gesellschaftliche Kontakte ab. Das reimen sich die Leute meist einfach so zusammen.«

 

Nichtsdestotrotz habt ihr sehr eindeutige Interviews gegeben, die eine extreme Leck-mich-am-Arsch-Attitüde ausstrahlten und auch von der Bandphilosophie her schwer durchschaubar waren.

Onielar...

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