RH #272Interview

ROB HALFORD

Eine schlechte Idee

„Winter Songs“ nennt sich die Weihnachtsplatte von HALFORD, die genauso überflüssig ist wie Weihnachten selbst. Warum der Priest-Sänger auf den Spuren des Christkinds wandelt, erklärt Rob Halford im sonnigen Kalifornien. Womit wir ja beim Thema wären.

»Die Frage, wie ich ausgerechnet in Kalifornien ein solches Thema vertonen kann, haben mir viele gestellt«, lacht der 58-Jährige. »Aber so läuft das hier. In Hollywood werden die Weihnachtsfilme ja auch im Sommer gedreht. Man muss sich einfach trotz der Sonne in eine bestimmte Stimmung versetzen, und das hat geklappt.«

 

Laut Aussage HALFORDs schlummerte schon immer der Wunsch in ihm, ein Album zum Thema Weihnachten aufzunehmen, doch das ist selbst langjährigen Priest-Fans neu.

»Na gut, ich habe auch nicht wirklich viel darüber gesprochen, weil ich nicht sicher war, ob es sich dabei um eine gute oder eine schlechte Idee handelt. Als ich Roy Z (Gitarrist und Produzent) und Metal Mike (g.) davon erzählte, erwartete ich, dass sie mich für verrückt halten, aber sie fanden es cool. Schließlich feiern wir ja alle Weihnachten und hören auch in dieser Zeit gerne Musik. Oft fehlen aber Alternativen zu den üblichen Songs, so dass wir im letzten Jahr ganz langsam das Unternehmen angingen, dies zu ändern.«

 

Dass Twisted Sister bereits 2006 mit „A Twisted Christmas“ nicht gerade für Begeisterung sorgten, spielte demnach keine Rolle.

»Ich habe ein paar Freunde, die mit dieser Idee erfolgreich waren; insofern schmälerte das meine...

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