RH #271Krach von der Basis

THE RED CHORD

Irgendwo in Iowa

Nach mehreren Versuchen nimmt Guy Kozowyk, seines Zeichens Sänger und Lyriker der Deathcore-Meister THE RED CHORD, das Telefon ab. »Hey, wie geht´s? Ich bin gerade mitten im Nirgendwo, in Iowa. Warte einen Augenblick!« Und weg ist er. Nach einer Minute ertönt Guys Stimme wieder aus dem Apparat, und das hervorragende neue Album „Fed Through The Teeth Machine“ kann besprochen werden - ebenso wie „Maniac Mansion“, bizarre Experimente und fragwürdige Reunions.

Guy, wie kamt ihr auf den Titel eures neuen Albums (der übersetzt so viel wie „In der Zahnmaschine verarbeitet“ bedeutet)?

»Der Satz fiel in einer Show namens „How Things Are Made“. Es ging ums Nähen. Wir mochten ihn, weil er so verschiedene Konnotationen hat.«

 

Als ich Guy nach einigen seiner Texte frage und erwähne, dass ich bislang nur das textlose Rezensionsexemplar kenne, unterbricht mich der Sänger.

»Dass die Presse keine Texte bekommt, ist ein großes Ärgernis. Eigentlich sollte doch jede Band den Anspruch haben, dass ihre Texte von Bedeutung sind. Dann hätte man auch etwas, über das man sich in Interviews vernünftig unterhalten kann.«

 

Na gut. Worum geht es etwa in ´One Robot To Another´?

»Der Song ist von dem uralten Computerspiel „Maniac Mansion“ inspiriert. Irgendwann hatten wir mal etwas über „Maniac Mansion“ gepostet, und ein paar Leute sind total ausgeflippt. Wer das Spiel durchspielt, wird eine Menge Zeilen aus dem Text wiederfinden.«

 

Und in ´Embarrassment Legacy´?

»Ich habe vor kurzem ein Haus...

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