RH #271Krach von der Basis

DENIAL OF GOD

Dänen lügen nicht

DENIAL OF GOD nennt sich die beste dänische Metalband seit der Achtziger-Legende Evil und - natürlich - Mercyful Fate. Und musikalisch hat die originelle Black-Metal-Band recht viel mit King Diamond und dessen Mannschaft zu tun.

Zunächst aber müssen wir ein kleines Problem aus der Welt schaffen, das DENIAL OF GOD - hier vertreten durch Ustumallagam (v.) - mit dem Rock Hard haben:

»Es kotzt mich an, dass all die Bands, die bei großen Plattenfirmen unter Vertrag stehen, Interviews und gute Noten in sämtlichen Magazinen kriegen«, wirft mir der Old-School-Metaller beim Headbanger´s Open Air wütend an den Kopf. »Das ist doch überall so! Ein ungarisches Heft zum Beispiel zeigte überhaupt kein Interesse an uns - bis unser Label (Horror Musick/No Sign Of Life - gk) eine Anzeige buchte. Da gab es dann sofort ein Interview. Sorry, aber das ist doch scheiße!«

 

Exakt. Und genau deshalb läuft´s im Rock Hard anders - wie Ustumallagam an diesem Interview, dem natürlich keine Anzeige vorausging, unschwer erkennen sollte.

»Als ich unserem Bassisten mitteilte, dass wir eine Story im Rock Hard bekommen, war seine erste Reaktion: „Und wer bezahlt die Anzeige?“ Klassisch!«, erzählt mir Ustumallagam einige Monate später im Zuge dieses Interviews. Aber kommen wir zum Wesentlichen:

DENIAL OF GOD bezeichnen sich als durch und durch ehrliche „Black Horror Metal Band“ und existieren seit 1991, jedoch erst seit 2005 im jetzigen Line-up. Die ersten beiden Demos erschienen 1992 und ´93 (später auf CD...

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