RH #271Interview

MAMA KIN

Eier raus!

Nach wie vor steht die Sleaze- und Glam-Rock-Szene in Schweden in voller Blüte. Nun hat mit MAMA KIN endlich eine weitere Band ihr Debüt veröffentlicht, die schon seit langer Zeit zu den heißesten Acts des dortigen Undergrounds gezählt wird.

Im Interview mit dem Rock Hard erklärt Sänger und Gitarrist Ward, warum anständige Rockmusik nicht ohne die so oft gescholtenen typischen Klischees auskommen kann - und er fordert mehr Verständnis für die Freude am Feiern und am Austausch von Körperflüssigkeiten.

 

Ward, in Schweden seid ihr schon seit ein paar Jahren die große Sleaze-Rock-Underground-Hoffnung. Warum hat es so lange gedauert, das Debütalbum einzuspielen und zu veröffentlichen?

»Darüber habe ich auch schon etliche Male nachgedacht und bin immer zu dem Schluss gekommen, dass wir einfach noch nicht so weit waren. Am Anfang hatten wir keine richtigen Instrumente, kein Geld und keine Ahnung von nix, aber wir wollten es unbedingt. Dann haben wir mit Freunden ein paar Demos aufgenommen, sie über unsere Website verkauft und viel live gespielt. Hin und wieder gab´s ein paar Angebote von Plattenfirmen, bei denen wir unsere Rechte an den Songs aber bis in alle Ewigkeit hätten abtreten müssen. Wenn ich unser Album jetzt höre, bin ich froh, dass es so lange gedauert hat, denn wir sind definitiv besser als jemals zuvor.«

 

Warum sind Sleaze und Glam in Schweden dermaßen angesagt, während sich im Rest der Welt die Begeisterung für diese Genres nach wie vor in Grenzen hält?

»Ich bin...

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