RH #271Interview

DARK FUNERAL

Papa ist peinlich

Wie oft haben wir im Extrem-Metal schon von irgendwelchen Angebern gehört, dass das nächste Album das schnellste überhaupt wird, und wie oft wurden holpernde Trommler am Computer nachträglich glattgebügelt? Doch bei DARK FUNERAL stehen nicht nur die Kreuze auf dem Kopf. Hier zieht man absichtlich die Handbremse, und dem Drummer musste man auf dem neuen Hassbatzen „Angelus Exuro Pro Eternus“ ein paar Timingschwankungen ins Spiel manipulieren.

Bereits in der Vergangenheit erzählten Schwedens Brachial-Black-Metaller gelegentlich vor der Veröffentlichung eines Longplayers, dass man etwas gemäßigter zu Werke gehen wolle, um dann beim Abliefern der CD doch wieder im Überschalltempo alles niederzuwalzen.

»Das passiert uns öfter«, bestätigt Lord Ahriman (g.), der eigentlich Micke Svanberg heißt. »Ich war mir wirklich sicher, dass „Angelus Exuro Pro Eternus“ primitiver und langsamer ausfallen würde, aber irgendwie hört es sich jetzt doch ganz anders an. Es klingt größtenteils nach totaler Raserei. Wenn man genau nachmisst, sind die Blastbeats allerdings tatsächlich etwas langsamer. Wir haben das früher teilweise überreizt. Da sind wir bis 280 bpm gegangen und haben sogar versucht, an der 300er-Schwelle zu kratzen. Ich bedauere das inzwischen. Es ist einfach zu schnell und klingt nur noch lächerlich. Jetzt liegt der extremste Song bei 230 bpm. Das reicht immer noch. Schließlich geht´s uns auch um Atmosphäre. Es gibt beim Speed tatsächlich eine Obergrenze. Das ist mir vorher nie...

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