RH #271Interview

GORGOROTH

»Es fühlt sich gut an«

Das erste musikalische Lebenszeichen von GORGOROTH nach dem Streit um die Namensrechte fällt deutlich melodiöser aus, als man nach all den zeit- und kostenintensiven Querelen vielleicht vermutet hätte. Denn auch wenn Gitarrist Infernus letztendlich einen Sieg davontrug, hätte der ganze Ärger durchaus Inspiration sein können.

Zwar kann sich Infernus im Interview mit dem Rock Hard den einen oder anderen kleinen Seitenhieb gegenüber seinem Ex-Bandkollegen und Kontrahenten King Ov Hell (b.) nicht verkneifen, er wirkt alles in allem aber sehr ausgeglichen und positiv gestimmt. Ab jetzt soll es endlich und ausschließlich wieder um Black Metal gehen.

 

Infernus, „Quantos Possunt Ad Satanitatem Trahunt“ klingt deutlich melodiöser und weniger extrem als deine früheren Kompositionen. Stand das als Ziel fest, bevor du mit dem Songwriting begonnen hast, oder war das ein natürlicher Entwicklungsprozess?

»Ein bisschen von beidem. Wenn ich Songs schreibe, ist es am wichtigsten, dass es sich für mich richtig anfühlt und ich später hinter dem Ergebnis stehen kann. Nicht nur am Tag der Veröffentlichung, sondern auch in der Zukunft. Das, was ich rüberbringe, muss von tiefstem Herzen kommen und etwas sein, worauf ich anschließend stolz sein kann. Wie musikalisch das letztendlich ist, müssen andere bewerten. Als wir mit dem Songwriting fertig waren, haben wir mit kühlem Kopf überlegt, wovon wir uns trennen müssen, um Platz für anderes zu schaffen, um das Album auf die bestmögliche Weise zu...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen