RH #270Interview

THRICE

Viel Holz

 

Das muss man sich mal reinziehen! Die eigene Plattenfirma ist so verpeilt, dass sie ein nagelneues Album ungeschützt auf den Server stellt, und vier Monate vor dem geplanten Release steht das neue THRICE-Werk „Beggars“ plötzlich im Internet. Inwieweit dieser Vorfall bei den Kaliforniern zu Atemnot, Herzkasper und unkontrollierten Wutausbrüchen geführt hat, loten wir mit Chefkomponist und Soundtüftler Teppei Teranishi aus.

 

 

Der Schock muss wahrlich groß gewesen sein - vermutlich auch deswegen, weil er so unerwartet kam.

»Wir kannten die finale Version des Albums selbst noch nicht, als sie im Internet auftauchte. Das Mastering-Studio hat den Endmix zu unserer Plattenfirma Vagrant geschickt, und die haben dann wohl einigen Mist mit ihrem Fileserver gebaut. Wenn es nicht so tragisch wäre, könnte man darüber, dass unsere Fans früher als wir selbst das Endresultat monatelanger harter Arbeit hören konnten, sogar schmunzeln. Es ist einfach so irreal, wenn es einen selbst trifft.«

 

Zumal THRICE alles in ihrem eigenen Homestudio aufgenommen haben und so vor allzu neugierigen Studiopraktikanten und Technikern sicher schienen.

»Genau das ist der Punkt. Die Aufnahmen waren sehr intim; es gab nicht eine Person, die eingebunden oder während der Aufnahmen anwesend war. Wir fühlten uns ganz und gar nicht davon bedroht. Dass letztlich die eigene Plattenfirma die undichte Stelle im System war, ist schon bitter.«

 

Die Band machte aus der Not eine Tugend, veröffentlichte „Beggars“...

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