RH #270Interview

BIGELF

Kein Bier um vier

Die Psychedelic-Prog-Hardrocker BIGELF aus L.A. haben mit „Cheat The Gallows“ die originellste Artrock-CD der letzten Jahre veröffentlicht. Trotzdem bläst Fronter Damon Fox (v./k.) vorrangig Trübsal.

Damon, euer neues Album ist eine Sensation. Warum sind BIGELF noch immer keine Band, die Arenen füllt?

»Wir werden uns bald in Bigger Elf umbenennen, und unser Greatest-Hits-Album soll „Biggest Elf“ heißen. Nein, die Wahrheit ist: In der letzten Dekade passten wir in keine Schublade. Ein Kritiker sagte mal, dass wir der Zeit 30 Jahre hinterher und fünf Jahre voraus seien.«

 

Eure theatralischen Auftritte, die derzeit auf der „Progressive Nation“-Tour im Vorprogramm von Dream Theater bewundert werden können, sind legendär.

»Bei dieser Tour sind wir der Opener, von daher ist es nicht wirklich unsere Show. Wenn wir headlinen, verbreiten wir durch die Effekte, aber auch durch unsere Musik und unser Charisma ein Old-School-Feeling, das ein wenig dem der Doors ähnelt. Die hatten 20.000 psychedelische Lichter und Blitze, aber auch eine unvergleichliche, packende Bühnenpräsenz.«

 

Mit den Doors verbindet euch auch eine brodelnde Finsternis, die euch von herkömmlichen Progbands abhebt.

»Diese Dunkelheit ist essenziell für unseren Stil. Gute Musik sollte gefährlich sein, aber seit Guns N´Roses gibt es keine großen gefährlichen Bands mehr.«

 

Als größten Einfluss nennst du die Beatles.

»Auf jeden Fall, die schlägt niemand. Mein Sohn und ich spielen gerade das „The Beatles: Rock...

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