RH #269Interview

Mit ihrem neuen Album „Privilegium“ beweisen SECRETS OF THE MOON, dass man auf dem Weg zur Spitze der deutschen Black-Metal-Szene nicht an ihnen vorbeikommt. Mit Individualismus und Kreativität ist der Band ein außergewöhnliches Album gelungen, das völlig zu Recht auf den Dynamit-Seiten unserer letzten Ausgabe gelandet ist.

Schon bevor sich Sänger und Gitarrist SG - inspiriert und beeindruckt von der skandinavischen Black-Metal-Szene - in der ersten Hälfte der Neunziger entschloss, eine eigene Band zu gründen, spielten Okkultismus und Satanismus in seinem Leben eine wichtige Rolle.

»Ja, das war schon immer ein Thema - auch unabhängig vom Black Metal. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.«


Wie bewertest du mit dem Abstand von mehr als 15 Jahren die Auswüchse, die sich damals in der Szene abgespielt und dich als Jugendlichen beeindruckt haben?

»Letztendlich hat es nichts bewirkt. Die Kirche in Deutschland hat auch nicht so eine Stellung, dass man gegen sie angehen müsste. Das fand ich auch damals schon. Vielleicht ist das in Skandinavien anders, aber insgesamt war das für mich nicht von besonderer Bedeutung. Ich war auch nie jemand, der so was nachäffen musste. Mich haben in erster Linie die Musik und die Persönlichkeiten dahinter begeistert. Das ist heutzutage ja alles weg.«


Wo siehst du die größten Unterschiede zwischen damals und heute?

»Die besten Alben aus diesem Bereich wurden Anfang der Neunziger geschrieben und waren ganz klar von Skandinavien geprägt. Heutzutage...

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