RH #269Interview

25 Jahre Thrash´n´Roll: Als Jörn Rüter seine erste Band Shellshock in TORMENT umbenannte, hat er wohl nicht im Traum daran gedacht, ein Vierteljahrhundert später dieses Jubiläum begehen zu können. Zumal die Feierlichkeiten nach Veröffentlichung des aktuellen Albums „Tormentizer“ mit einem Auftritt beim Wacken Open Air ihren bisherigen Höhepunkt fanden. Wir sprachen mit dem Bandkopf über alte Helden, ein Heavy-Metal-Bordell, Mord und Totschlag - und natürlich TORMENT.

Jörn, TORMENT feiern ihr 25. Jubiläum, nebenbei spielst du auch noch bei den Kneipenterroristen, hast dein eigenes Label gegründet und betreibst mit Remedy Records den wohl bekanntesten Hamburger Metal-Plattenladen. Wie viele Stunden hat dein Tag?

»Tage, an denen ich 16 Stunden arbeite, sind keine Seltenheit, aber das habe ich mir ja selbst ausgesucht. Als ich TORMENT ins Leben rief und wenig später den Plattenladen eröffnete, konnte man nicht absehen, wie sich die Situation entwickeln würde. Ich habe während meines Zivildienstes schon mit Platten gehandelt, um mir mein karges Gehalt aufzubessern. Ich war Sammler und habe immer versucht, mir einige Exemplare von Maiden-Shapes oder anderen raren Sachen, die ich in England günstig geschossen hatte, zur Seite zu legen. Dieses Zeug bildete später den Grundstock für Remedy Records. Ursprünglich hatte ich überlegt, Bauingenieur zu werden, aber der Reiz, einen eigenen Laden zu eröffnen, war dann doch größer. Das Label Remedy Records habe ich in erster Linie gegründet, um...

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