RH #269Interview

JOB FOR A COWBOY

Jahrmarkt der Eitelkeiten

In der schwammigen Gemengelage aus Deathcore und Death Metal hat eine neue Generation musikalischer Extremisten zum Sturm auf die altbekannten Hauptquartiere geblasen. JOB FOR A COWBOY haben mit nur vier MySpace-Songs, einem schrägen Spongebob-Video und dem richtigen Gespür für Timing einen echten Blitzstart hingelegt. Mehr Metal, weniger Core scheint die Devise für den zweiten Longplayer „Ruination“ zu sein. Frenetischer Jubel und erbitterter Hass schlägt der Band gleichzeitig entgegen.

Es ist früher Morgen, zumindest für Gitarrist Bobby Thompson. Er sitzt im Tourbus irgendwo auf dem Weg von Seattle nach Sacramento in Kalifornien. „Mayhem Festival“ nennt sich bescheiden ein riesiger Tourtross, der derzeit durch Amerika zieht. Slayer, Marilyn Manson, Behemoth, Killswitch Engage und die jungen Wilden, die gerade die Szene aufmischen: All That Remains, Whitechapel, The Black Dahlia Murder und natürlich JOB FOR A COWBOY. Klingt nach viel Chaos und Stress. Bobby schnauft ins Telefon:

»Es ist auf jeden Fall eine extreme Erfahrung. Jeden Tag herrscht hohe Anspannung, es gibt einen straffen Zeitplan und tausend Dinge, auf die man achten muss.«

Zig Nightliner, eine riesige Crew, Promoter und Manager, hundert kleine Eitelkeiten, die gepflegt werden wollen - und doch am Ende des Tages hoffentlich eine fette Show. Zumindest, wenn man JOB FOR A COWBOY heißt.

»Wir stapfen auf die Bühne und geben einfach unser Bestes. Wir machen uns keine großen Gedanken. Wir sind jung, haben Energie und...

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