RH #269Interview

WOLFMOTHER

Klinik unter Palmen

Hundstage in Berlin. Es ist Anfang August, und draußen am Spree-Ufer läuft der Schweiß in Strömen. WOLFMOTHER-Frontmann Andrew Stockdale (v./g.) bekommt davon nicht viel mit. Die Klimaanlage im Universal-Headquarter funktioniert prächtig, der schmucklose Konferenzsaal im achten Stock wird zum auferlegten Refugium jenseits von Raum und Zeit. Rock´n´Roll ist heute Nachmittag Business.

Andrew Stockdale wirkt ein wenig verloren zwischen Flipcharts und Kopierern. Der schlaksige, sehr nette, aber immer etwas fahrige Bandvorsteher gehört hier einfach nicht hin. Gitarren, Amps, verschlissene Sofas, ein paar Pizzakartons, teure Klamotten, die nicht so aussehen, vielleicht ´ne Kiste Bier - es sind die typischen Rock´n´Roll-Klischees, die man dem Australier zuordnet, wenn man ihn beobachtet. Und in der Tat: Für einen immerhin schon 33-jährigen Musiker, der von seinem stark an Led Zeppelin und Black Sabbath angelehnten Classic-Rock-Debüt zudem über eine Million Exemplare verkaufen konnte, wirkt Stockdale überraschend unsicher. Let the music do the talking? Würde er bestimmt gerne. Aber das geht heutzutage nicht mehr. Schon gar nicht, wenn man Promo für ein neues Album machen muss. In diesem Fall für „Cosmic Egg“.

 

Andrew, von der alten Dreier-Besetzung des Debüts bist nur noch du übrig, neben Basser/Keyboarder Ian Peres und Drummer Dave Acosta hast du mit Aiden Nemeth jetzt zum ersten Mal einen zweiten Gitarristen geholt. Wie fühlt sich das für dich an?

»Etwas seltsam - zumindest auf...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen