RH #268Interview

Man nehme 50 Prozent Fear Factory und 50 Prozent Threat Signal, rühre das Ganze gut um, und schon hat man mit ARKAEAs „Years In The Darkness“ einen Modern-Metal-Leckerbissen am Start, der sich hinter den Stammbands der Mitglieder nullkommanix verstecken muss.

Im Gegenteil: Christian Olde Wolbers (g.; Fear Factory), Raymond Herrera (dr.; Fear Factory), Jon Howard (v.; Threat Signal) und Pat Kavanagh (b.; Threat Signal) haben die übertrieben klinischen Elemente des Fear-Factory-Sounds hinter sich gelassen, und Howard toppt die ohnehin gern überbewerteten Gesangsleistungen von deren Fronter Burton C. Bell locker. Die Ende 2007 gegründete US-amerikanisch-kanadische Kumpelei hat jedoch nicht nur deshalb mit „Years In The Darkness“ alle Trümpfe auf ihrer Seite. Wegen des Rechtsstreits um den Namen Fear Factory sind ARKAEA die perfekte Alternative für Fans, die auf ein neues Fear-Factory-Werk wohl noch länger warten müssen. Dabei hätte eigentlich alles ganz anders kommen sollen.


»Die ersten acht Songs des ARKAEA-Albums wurden für einen neuen Fear-Factory-Longplayer geschrieben«, bringt Trommler Raymond Licht ins Durcheinander. »Bei den restlichen Tracks wussten wir bereits, dass wir sie nicht für Fear Factory verwenden würden und schnitten sie auf das ARKAEA-Line-up zu.«


...das durch die beeindruckenden Fähigkeiten von Jon mehr Möglichkeiten für Vokal-Experimente bietet als Fear Factory.

»Auf jeden Fall. Ich will jetzt nichts Schlechtes über Burt sagen, aber Jon hat einen größeren...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen