RH #268Interview

Mit ihrem atmosphärischen Prog-Death in der Schnittmenge aus Opeth, Katatonia und Amorphis stürmten die Finnen GHOST BRIGADE bis auf Platz zwei unseres August-Soundchecks. Gitarrist Wille Naukkarinen sieht sich allerdings in letzter Konsequenz immer noch als Punk.

Wille, auf „Isolation Songs“ gelingt euch das Kunststück, gleichzeitig komplexer und melodischer als auf eurer Debüt-CD zur Sache zu gehen.

»Mit ersten Alben ist das immer so eine Sache. Du tust, was getan werden muss, aber eigentlich steckst du noch in einem Lernprozess. Einige Leute mag es ärgern, und vielleicht hört es sich auch etwas krass an, aber für mich klingt unser Debüt im Vergleich zur neuen Scheibe wie ein Demo. Heute würden wir vieles ganz anders machen, doch so weit waren wir damals noch nicht.«


GHOST BRIGADE waren für euch anfangs ein Projekt ohne festes Ziel, ein Experimentierfeld, auf dem alles möglich war. Ändert sich das, wenn man nach dem ersten Album Fans mit klaren Erwartungen hat?

»Wir sprechen bei Proben manchmal darüber, wie wichtig es ist, niemals zu vergessen, warum die Band existiert. Denn das ist einer der wichtigsten Gründe, warum wir so klingen, wie wir klingen. Wir setzten uns damals keinerlei Grenzen, wussten nicht mal, ob wir jemals eine Platte aufnehmen würden. Anfangs spielten wir noch in anderen Gruppen, GHOST BRIGADE waren wirklich nur ein Projekt, doch dann brachen alle diese anderen Bands langsam auseinander. Doch auch jetzt geht es uns nicht darum, mit GHOST BRIGADE Karriere zu...

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