RH #268Classic Albums

Logo, das Leben findet nicht im Konjunktiv statt. Trotzdem muss nach dem fantastischen Auftritt der Arizona-Thrasher auf dem Rock Hard Festival die Frage gestattet sein, wie sich die Karriere von SACRED REICH entwickelt hätte, wenn ihr Karriere-Highlight „The American Way“ damals von einem Majorlabel veröffentlicht worden wäre.

»Nach der „Surf Nicaragua“-EP wollte uns mit Warner tatsächlich eine große Plattenfirma unter Vertrag nehmen, nachdem einer ihrer Mitarbeiter einen Clubgig von uns in Phoenix gesehen hatte. Brian Slagel von unserer damaligen Plattenfirma Metal Blade hätte uns diesbezüglich auch keine Steine in den Weg gelegt, aber leider war unser Vertrieb Enigma dagegen. Doch anstatt mit der Situation zu hadern oder gar einen Rechtsstreit vom Zaun zu brechen, haben wir lieber schnell „The American Way“ aufgenommen«, blickt ein kräftig aus dem Leim gegangener Phil Rind (v./b.) ins Jahr 1990 zurück, als das Quartett in Los Angeles seinen dritten Release unter der Leitung von Kultproduzent Bill Metoyer (u.a. Slayer, W.A.S.P., Fates Warning) einprügelte.
»Nachdem wir unser „Ignorance“-Debüt in gut zehn Tagen und „Surf Nicaragua“ in einer knappen Woche aufnehmen mussten, standen uns für „The American Way“ sage und schreibe anderthalb Monate zur Verfügung. Dennoch haben wir bis zur letzten Minute gemixt. Warum wir so lange brauchten, weiß ich nicht mehr genau. Ich erinnere mich aber noch daran, dass uns Jason Newsted einmal im Studio besucht hat, als er mit Metallica in der...

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