RH #267Interview

MARILYN MANSON

Wow!

 

„Rock am Ring“ 2009: In einem abgetrennten Bereich der Künstlergarderoben gibt MARILYN MANSON Interviews zum neuen Album „The High End Of Low“. „Do you feel good or bad?“, fragt ein bulliger Security-Typ. »I am a bad man - that feels good«, antwortet Manson mit einem Lächeln.
Er ist gut gelaunt. Angesichts seiner kursierenden Drogenprobleme sogar verdächtig gut gelaunt. Und das, obwohl er angeblich kurz zuvor gedroht hat, nicht aufzutreten, wenn seine Handtücher auf der Bühne nicht schwarz sind. In diesem Moment wirkt der 40-Jährige alles andere als unnahbar. Er rückt nah an mich ran, möchte das Aufnahmegerät selber halten und blickt mich mit dem naiv-verspielten Gesichtsausdruck eines kleinen, neugierigen Jungen gespannt an.

 

Wie geht es dir?

»Mir geht es heute gut, obwohl ich eine Menge Alpträume hatte. Ich bin erst vor einer Stunde aufgewacht, als die Sonne unterging. Dann ging mein Sarg auf. (Er grinst und stellt mit seiner Stimme einen quietschenden Sargdeckel nach. - cs) Ich freue mich, wieder auf Tour gehen zu können - mit einem Album, das meine Rückkehr zu einem Leben symbolisiert, das ich verloren hatte. Ich bin froh, dass ich überhaupt noch lebe.«

Dabei dachte ich, dass schon dein letztes Album „Eat Me, Drink Me“ ein Comeback war. Nun also schon wieder ein Comeback?

»Ich habe damals das Gleiche gedacht, aber manchmal reden sich die Menschen einfach nur ein, dass sie glücklich sind. Heutzutage verbinde ich mit „Eat Me, Drink Me“ eine zerbrochene...

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