RH #267Interview

SPINAL TAP

Jazz ist anders

Nicht ohne Grund gehört die vermeintliche Tour-Dokumentation „This Is Spinal Tap“ von Star-Regisseur Rob Reiner auch 25 Jahre nach ihrem Erscheinen noch zur Pflichtausstattung jedes Nightliners. Keine Parodie hat die Eitelkeiten, Tücken und (unfreiwillig) komischen Momente des Rockstar-Daseins besser auf den Punkt gebracht.

Nach über einer Dekade Pause wagen SPINAL TAP einen weiteren Comeback-Versuch. Obwohl das dritte Album „Back From The Dead“ mit seinen Neueinspielungen alter Klassiker nicht gerade ein Pflichtkauf ist, präsentiert sich Frontmann David St. Hubbins im Interview in altbekannter Hochform. Vorhang auf für den Loriot in Spandex!

»Hallo, hier spricht David St. Hubbins. Für welches Magazin schreibst du?«

Für Rock Hard. Obwohl der Name doppeldeutig ist, handelt es sich übrigens um ein Musik- und nicht um ein Porno-Magazin.

»Das wäre mir auch recht gewesen. Ich komme gerade aus der Dusche. Meine Ohren sind noch ganz nass, und ich versuche gerade, sie mit Wattestäbchen zu trocken. Aber was ich eigentlich sagen wollte: Obwohl ich kein Deutsch spreche, werde ich genau erfahren, was du schreibst, denn ich habe ein Team, das alle Interviews für mich übersetzt.«

Also sollte ich dir besser nichts in den Mund legen...

»Ganz wie du willst. Ich habe gute Anwälte.«

Euer neues Album heißt „Back From The Dead“, aber seid ihr überhaupt tot gewesen?

»Nein, nicht im wortwörtlichen Sinne. Die einzigen Rockstars, die wirklich aus dem Reich der Toten zurückgekommen sind, sind...

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