RH #267Interview

BULLDOZER

Ilona lässt es krachen

Sie waren stets kontrovers und niemals Everybody´s Darling. Vielleicht verhalf BULLDOZER genau das zu ihrem Underground-Kultstatus. Nach fast 20 Jahren Pause sind die Italiener nun mit einem neuen Longplayer namens „Unexpected Fate“ zurückgekehrt.

Ende der achtziger Jahre konnten sich BULLDOZER mit ihrem rumpeligen Thrash Metal, der anfangs stark von Acts wie Motörhead, Venom und Sodom beeinflusst war, trotz permanent schlechter Kritiken eine durchaus beachtliche Fanbasis erspielen. Doch Anfang der Neunziger war plötzlich Schluss. Basser, Sänger und Bandkopf Alberto Contini blickt zurück:

»Unsere ersten beiden Scheiben erschienen bei Roadrunner, und damals haben wir alles getan, was irgendwie erfolgversprechend klang. Als wir dann von Roadrunner gedroppt wurden, wussten wir, dass wir niemals eine kommerziell erfolgreiche Band werden würden, und machten nur noch das, worauf wir selbst Bock hatten. Auf unserem letzten Studiowerk „Neurodeliri“ haben wir sogar mit Samples, sinfonischen Elementen und getriggerten Drums gearbeitet. Das ist heutzutage eine Selbstverständlichkeit, aber im Jahre 1988 war das fast schon revolutionär - besonders im Thrash-Bereich. Danach fielen wir dann in ein Loch. Wir hatten einfach keine guten Ideen mehr.«

Im Laufe der Jahre gab es seitens der Fans immer wieder Rufe nach einer Reunion, aber der entscheidende Funke kam von gänzlich unerwarteter Seite.

»Die Jungs von Labyrinth hatten mich im Jahr 2007 eingeladen, mit ihnen nach Japan zu fliegen und...

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