RH #266Lauschangriff

Die US-Thrasher WHIPLASH blicken auf eine 25-jährige History mit diversen Band-Splits, Tonnen von Line-up-Wechseln und einem toten Bassisten (R.I.P., Tony Bono!) zurück. „Unborn Again“ heißt der im Juli erscheinende aktuelle Versuch, kurz vor der Rockerrente doch noch vom Underground-Kult-Act in die erste Liga aufzusteigen. Wir liehen dem Werk schon mal ein Ohr.

In den neuen Studioräumen von Kult-Produzent Harris Johns am Berliner Stadtrand haben sich Tony Portaro (g., v.), Joe Cangelosi (dr.) und Rich Day (b.) versammelt. Die Amis leiden noch etwas unter den Nachwehen einer langen Nacht in der kultigen Metalkneipe Brutz & Brakel. »Da kotzen dir die Leute halbverdaute Pizza vor die Füße, tun, als ob nix gewesen wäre, reichen dir die Hand und fragen dich, wie es dir geht«, staunt Joe, der in den Mittneunzigern bei Kreator trommelte. Tony greift erst mal bei dem Büfett zu, das Harris angerichtet hat.
»This is good. What is this stuff?«
»Frikadelle.«
»Aha, tastes better than it sounds.«
Dann bittet Meister Johns um unsere Aufmerksamkeit.

* Der Opener ´Swallow The Slaughter´ fusioniert den klassischen WHIPLASH-Stil mit extrem melodischem Gesang (Killer-Refrain!) vom früher brutalst herumkrächzenden Tony. »Ich hasse meine Stimme, aber ich werde immer wieder hinters Mikro gezwungen«, grinst Mr. Portaro etwas gequält.
* ´Snuff´ knüpft inhaltlich an ´Red Bomb´ vom Debüt „Power And Pain“ an. Midtempo trifft auf donnernde Grooves, etwas Highspeed und ein prägnant gebrülltes „Spit me out!“ als...

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