RH #266Krach von der Basis

DEMONICAL

Götter des Nordens

 

Aus der Asche der einst mächtigen Elchtod-Legende Centinex sind DEMONICAL auferstanden. Mit „Hellsworn“ steht das zweite Album bereit, junge und gestandene Headbanger in seinen Bann zu ziehen. Wir sprachen mit Bassist/Bandleader Martin Schulman über gestern, heute und morgen.

 

 

Was haben Joey DeMaio (Manowar), Magnus Olsfelt (The Crown) und Martin Schulman gemeinsam? Richtig: Sie alle sind Bassisten, Songwriter und Bandleader in Personalunion. Ihr Wort hat Gewicht, entscheidet über Sein oder Nichtsein. Darauf angesprochen, windet sich Herr Schulman dann aber doch geschickt aus der Schlinge:

»Ich bin ganz gewiss kein Diktator, der den anderen permanent vorschreibt, was sie zu tun haben. Es hat sich einfach so ergeben, und ich glaube auch, die Jungs in der Band sind ganz froh, dass die Fäden bei mir zusammenlaufen.«

Mit Dreamtide Music hat Martin zudem noch eine Booking-Agentur. Sämtliche DEMONICAL-Touren hat er selbst gebucht, so auch die gerade stattfindende mit Facebreaker und Torture Killer.

»Ich kenne so viele Clubs und Veranstalter in Europa - wieso sollte ich mir einen Agenten suchen, der mir eine Tour zusammenbucht, wenn ich selbst am besten weiß, wo man spielen kann? In der Vergangenheit habe ich mich oft auf Leute verlassen und bin hinterher enttäuscht worden.«

Wieso Centinex 2006 aufgelöst wurden und weshalb es mit fast derselben Besetzung dann mit DEMONICAL weiterging, ist nicht so ganz klar. Immerhin befinden sich mit Schlagzeuger Ronnie Bergerståhl und...

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