RH #266Interview

UNANIMATED

Aus dem Nichts

 

Erst nach ihrer Auflösung 1996 wurde der Szene nach und nach bewusst, dass UNANIMATED mit ihrem zweiten Album „Ancient God Of Evil“ einen Klassiker des Genres eingespielt hatten, der fortan als große Inspiration für zahlreiche Bands galt. Mit dem bärenstarken Comeback-Album „In The Light Of Darkness“ beweisen die Schweden, dass ihre musikalische Aussagekraft noch längst nicht erschöpft ist.

 

 

Auch wenn einige Bandmitglieder in der Zwischenzeit in kommerziell wesentlich erfolgreicheren Bands wie Dismember, Dark Funeral und Entombed aktiv waren, ernteten sie über all die Jahre bei Szenekennern den größten Respekt für ihr Mitwirken bei UNANIMATED. Da stellt sich natürlich die Frage, warum man die Band nach lediglich zwei Alben bereits auflöste.

»Unser altes Label No Fashion hatte damals überhaupt keine Promo für „Ancient God Of Evil“ gemacht«, berichtet Sänger Micke „Mike“ Jansson. »Sie standen kurz vor dem Bankrott, und wir fühlten uns ziemlich allein gelassen. Außerdem war es damals so, dass die anderen Bands von Richard (g.; ex-Dismember - ah) und Peter (dr.; ex-Entombed - ah) Priorität hatten. Nach einer Weile legten wir die Band auf Eis, weil wir uns von so ziemlich jedem mies behandelt fühlten. Das war eine Mischung aus Frustration und ziemlich kindischem Verhalten. Wir haben damals gar nicht geschnallt, was für ein großartiges Album wir aufgenommen hatten. Erst später wurden wir von den Leuten immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass wir ein Meisterwerk...

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